Kulmbacher Bierwoche kehrt zurück ins Herz der Stadt

Kulmbach, 26.03.2018: Darauf haben alle sehnlichst gewartet: Die Neugestaltung des Zentralparkplatzes geht der Vollendung entgegen und soll bis zum 8. Juni 2018 abgeschlossen werden. Dann kann die Kulmbacher Bierwoche nach dem einmaligen Gastspiel im vergangenen Jahr auf dem Brauereigelände in der Lichtenfelser Straße wieder auf ihren  ursprünglichen Platz im Herzen Kulmbachs zurückkehren.  Dort wird sie sich nicht nur mit einem neuen Bier-Stadl in einem komplett neuen Gewand präsentieren; das gesamte Festgelände wird wesentlich großzügiger gestaltet und bietet auch außerhalb des Stadls vielfältige Sitzbereiche im herrlichen Altstadt-Ambiente.

Erfahrene Bierfestbesucher werden sich in diesem Jahr auf dem Festgelände neu orientieren müssen: Der Standort des neuen Bier-Stadls ist zwar nach wie vor der Zentralparkplatz, jedoch wird der Bier-Stadl um 90 Grad gedreht. Somit befindet sich der Haupteingang künftig in Richtung Stadthalle.
Der neue Bierwochen-Stadl vereint die Vorzüge eines modernen Festzelts mit dem Charme traditioneller fränkischer Architektur. Die Bauart des Stadls ist beeindruckend: Freitragend, also ohne jegliche vertikale Stützen im Innenraum, misst der Stadl künftig 50 mal 60 Meter und ist somit knapp 700 Quadratmeter größer als bisher. Dieses Mehr an Raum ermöglicht großzügigere Gänge, etwas mehr Platz zwischen den Zeltgarnituren.
Auch neu: An der Stirnseite zur Stadthalle hin überragt das Zeltdach den Haupteingangsbereich, sodass dort über 300 attraktive, überdachte Plätze im Freien entstehen. Der großzügige Außenbalkon über diesen Plätzen ist so ausgelegt, dass er bei Bedarf in den nächsten Jahren für weitere Sitzplätze erschlossen werden kann.
Die äußere Hülle des Stadls ist im fränkischen Fachwerkstil gestaltet. Dabei kommen langlebige, hochwertige Materialien zum Einsatz: Eiche-Fachwerk mit rustikal anmutenden Putz-Flächen. Eine weitere Neuheit: An beiden Längsseiten und an der Haupteingangsseite gibt es Fenster, die nicht nur mehr Tageslicht in den Stadl bringen, sondern bei hochsommerlichen Temperaturen auch für eine bessere Durchlüftung sorgen. Bei Schlechtwetter können die Schiebefenster ganz einfach geschlossen werden.
Im Inneren verändert sich der Standort der Bühne: Diese befindet sich künftig nicht mehr in der Mitte des Stadls sondern an der Rückseite vor dem neuen Standort der „Frankenfarm“. Somit gibt es künftig keine Sitzplätze mehr, die sich hinter der Bühne befinden. 
Auch wenn Stadl und Zentralparkplatz einen neuen Look bekommen, am Kern der Kulmbacher Woche mit ihren eigens eingebrauten Festbieren wird nicht gerüttelt. Wer den Bier-Stadl betritt, wird sich auch künftig sofort zu Hause fühlen, denn am Prinzip der vier Schankecken hat sich nichts geändert. Sehr wohl aber an der Schanktechnik und am Ambiente. Die Bier-Schenker werden in Zukunft nicht mehr mit dem Rücken, sondern mit dem Gesicht zu den Gästen gewandt dafür sorgen, dass das Festbier strömt. Sie verrichten ihre wichtige Tätigkeit dabei in der Kulisse eines historischen Lagerkellers.

Und das sind die Festwirte, die den neuen Stadl einweihen werden:

  • In der Mönchshof-Ecke (Sutte, Ecke, Grabenstraße): Claudia Ohnemüller
  • In der Kulmbacher Ecke (Sutte, Ecke , Webergasse): Matthias Wuschek
  • In der Kapuziner-Ecke (Grabenstraße, Ecke Alte Feuerwache): Günter Limmer
  • In der EKU-Ecke (Webergasse, Ecke Reisebüro Schaffranek): Rita Schulz

Der Preis für eine Maß Festbier beträgt in diesem Jahr 8,40 Euro.

Großzügiger, attraktiver Außenbereich
Das Festgelände um den Bier-Stadl herum wird in Zukunft wesentlich großzügiger gestaltet und bietet vielfältige Sitzbereiche im herrlichen Altstadt-Ambiente.

  • Unter der großzügigen Baum-Allee in der Grabenstraße entsteht an der gesamten Längsseite des Stadls der neue lauschige Kapuziner-Biergarten.
  • Die Alte Feuerwache bewirtschaftet rund ums Lokal die neugestaltete Außenfläche an der Ecke Grabenstraße/Buchbindergasse.
  • Die Mönchshof BrauMeisterei und BrauSchänke ziehen mit ihrem Biergarten von ihrem bisherigen Standort auf dem Marktplatz in die Spitalgasse.
  • Das „Patchwork“ bewirtschaftet die neu gestaltete Außenfläche rund um das Lokal  an der Ecke Grabenstraße/Spitalgasse.
  • Auf der Stadthallenterasse (Fäßla-Seite) wird es erstmals ein Kulmbacher Bierdorf geben, in dem aus urigen Holzhütten verschiedene Bierspezialitäten ausgeschenkt werden. Auf der anderen Seite der Stadthallenterasse wird nach dem überragenden Erfolg auf der letztjährigen Bierwoche der Sternla-Strand zum Relaxen einladen.
    Das gesamte Festgelände ist während der Kulmbacher Bierwoche künftig für den Durchgangsverkehr gesperrt. Entsprechende Ausweichstrecken werden ausgewiesen.

Neu: Reservierungs-Konzept für jedermann 
Erstmalig können an allen Tagen der Bierwoche ab 16 Uhr Plätze reserviert werden. Dafür stehen täglich vier Bereiche neben den Ausschank-Ecken mit jeweils 16 Biertischgarnituren zur Verfügung. Im Innenraum des Bier-Stadls kann nicht reserviert werden. Die ausgewiesenen Bereiche, in denen Reservierungen vorgenommen werden können, sind leicht erhöht, mit einem urigen Holzboden versehen und rustikal dekoriert. Die hochwertigen Biertische in Eichenoptik werden eingedeckt. Die Reservierungsgebühr beträgt an allen Tagen pro Garnitur mit zehn Plätzen 30 Euro.
Reservierungen sind ab sofort auf der neuen Bierwochen-Internetseite unter  www.kulmbacher-bierwoche.de möglich.

Plakatmotiv für die 69. Kulmbacher Bierwoche gesucht
Auch in diesem Jahr sind alle Bierwochen-Liebhaber und Kreative aufgefordert, das Plakatmotiv für die 69. Kulmbacher Bierwoche zu gestalten. Die Anforderungen an das Plakat sind ganz klar. Die Nennung „69. Kulmbacher Bierwoche“ mit ihrem Veranstaltungsdatum (28. Juli bis 5. August) müssen schnell ins Auge fallen. Darüber hinaus gilt es aber auch, den Kern der Veranstaltung zu interpretieren und gestalterisch auf den Punkt zu bringen. „In wie fern das neue Gewand der Kulmbacher Bierwoche aufgegriffen wird, bleibt jedem Gestalter selbst überlassen“, sagt Andreas Eßer, Jurymitglied und Leiter Marketing der Kulmbacher Brauerei. „Wichtig ist uns, dass das Motiv die regionalen Wurzeln aufgreift, charmant und zugleich fröhlich ist.  Die Arbeiten müssen in digitaler Form eingereicht und im Falle eines Sieges als druckfähige Daten bereitgestellt werden können. Einsendeschluss ist der 30. April 2018. Das Siegermotiv wird mit einem Preisgeld von 1.000 Euro belohnt.  Zudem werden unter allen Teilnehmern zehn süffige Bierpakete verlost.